Igra, die Kriegerin der Salphynen - Teil 2 Igra wusste, dass es unvorteilhaft war, eine solche freundschaftliche Bindung zu einem Pferd aufzubauen. Sie wusste es ganz genau. Im Kampf wurden die Pferde immer als erstes angegriffen, erstochen, mit Pfeilen durchbohrt und erbarmungslos getötet. Es warvom Angreifer eigentlich taktisch gut durchdacht. Erst das Pferd, dann der Feind. Ohne ein Pferd waren Krieger nicht halb so schnell unterwegs und ein viel einfacheres Ziel. Aber Varna war ihr ein und alles. Igra würde ihn schützen. Auch wenn es ihr Leben kosten würde. Sie würde für ihn durch die Hölle gehen. Ihre Tattoos bedeckten ihren von Narben übersäten Körper. Diese Narben waren von Kämpfen, die sie gewonnen hatte. Nur die kleine Narbe links unten an ihrem Hals, diese hatte sie aus der garnodischen Gefangenschaft. Sie glänzten auf ihrer blauen Haut durch die weißen, leicht rot gefärbten, transparenten Kopffedern eines Hippogryphen, die auf ihre fast durchsichti...