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Es werden Posts vom August, 2018 angezeigt.

A H3R0 | Igra, die Kriegerin der Salphynen - Teil 3

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Igra, die Kriegerin der Salphynen - Teil 3 Doch plötzlich sprangen hinter ihnen drei dunkle Gestalten aus den Bäumen. Mit einem Ruck richtete sich Varna auf und brüllte ein lautes Wiehern hervor. Igra griff sich blitzschnell mit der linken Hand die Zügel, ihre Schenkel pressten sich an das Pferd und sie krallte mit der Rechten in die wild verwehte Mähne Varnas. Nachdem Varna wieder auf seinen Vorderhufen gelandet war, rief Igra ein schrilles: "Hia!" Igra zückte nun ihren Revolver aus der Tasche und lud nach, während sie mit der linken die Zügel weiter fest umklammerte. Hatten die Gestalten sie schon lange beobachtet? Warum hatte Igra sie nicht schon vorher gesehen? Sonst war sie doch auch so aufmerksam! Sie drehte sich um und sah drei Gestalten mit rot bemalten Pestmasken hinter ihr her fliegen. Die Pestmasken waren zwischen den Augen mit einem grün leuchtenden Stein verzierten der einem Kristall glich. Die schwarzen Umhänge in denen sie gehüllt ware...

A H3R0 | Igra, die Kriegerin der Salphynen - Teil 2

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Igra, die Kriegerin der Salphynen - Teil 2 Igra wusste, dass es unvorteilhaft war, eine solche freundschaftliche Bindung zu einem Pferd aufzubauen. Sie wusste es ganz genau. Im Kampf wurden die Pferde immer als erstes angegriffen, erstochen, mit Pfeilen durchbohrt und erbarmungslos getötet. Es warvom Angreifer eigentlich taktisch gut durchdacht. Erst das Pferd, dann der Feind. Ohne ein Pferd waren Krieger nicht halb so schnell unterwegs und ein viel einfacheres Ziel. Aber Varna war ihr ein und alles. Igra würde ihn schützen. Auch wenn es ihr Leben kosten würde. Sie würde für ihn durch die Hölle gehen. Ihre Tattoos bedeckten ihren von Narben übersäten Körper. Diese Narben waren von Kämpfen, die sie gewonnen hatte. Nur die kleine Narbe links unten an ihrem Hals, diese hatte sie aus der garnodischen Gefangenschaft. Sie glänzten auf ihrer blauen Haut durch die weißen, leicht rot gefärbten, transparenten Kopffedern eines Hippogryphen, die auf ihre fast durchsichti...

Kurzgeschichte #002 | Der Betrunkene mit der Gitarre und dee Bierflasche

Der Betrunkene mit der Gitarre und dee Bierflasche Nach einer wahren Begebenheit. Es war Nachts und man konnte den Vollmond groß leuchtend am Himmel sehen. Gerade eben war ich noch bei meiner Freundin gewesen, habe mit ihr über meine vegetarische Ernährung gelästert und ihr ein wenig was auf der Gitarre vorgespielt. Nun war ich mit dem Zug einen Ort weiter gefahren und stand an der nächsten Bushaltestelle am Bahnhof. Da mein Bus erst in vierzig Minuten kam, entschied ich mich die Busroute entlang zu laufen. Dies tat ich immer, nach dem ich bei ihr war und noch ein wenig Zeit hatte. Es war besser, als dumm und unproduktiv herum zu sitzen und ein wenig Bewegung hatte ja noch nie jemandem geschadet. Vor allem einem Kellerkind wie mir nicht, mit einem Körper, der sich über jede kleinste Bewegung zu freuen schien. Also lief ich die Bushaltestellen ab, an denen der Bus hielt und hoffte bald an die letzte Haltestelle im Ort zu kommen, natürlich bevor mich der Bus einholte. E...

Autos

Autos  »Nein!! Es ist wirklich nur Autophobie?«, dann sang er leise das Lied, welches er vor kurzem im Radio gehört hatte. Er lebte an einer Hauptstraße. Ein Auto fuhr vorbei und er zuckte. Es war so schnell. Dort in der Ecke saß er und sang. Es war beruhigend für ihn, das Singen. Er machte sich bereit zum Zucken. »Es... Es muss so sein...«. Er sang lauter: »EIN MÄNNLEIN STEHT IM WALDE...!« Ein weiteres Auto.    ZZZZzzzzzzmmm.   Er malte eine Welle und einen umgekippten Notenschlüssel auf ein Blatt Papier. » IHR seid nun meine Freunde!«. Er nahm das Blatt in seine Hand, presste es gegen seine Brust und zerknickte es. Das verärgerte ihn so sehr, dass er das Blatt ~Er war von dessen Knickbarkeit enttäuscht~ durch das einzige Fenster im Zimmer auf die Straße warf.  ZZZZzzzzzzmmm.   Er zuckte und sprang in seine Ecke. Und weg war es.  

Das Gedichtete ohne Namen

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Das Gedichtete ohne Namen denn Namen sind Schall und Rauch Er wartete eine Minute. Diese wartete er meist Stunden lang. Oft tat er dies tagtäglich, Manchmal auch bis zum Untergang. Er wartete... Und wartete... Und wartete... Und schaute. DA! DUNKLE SONNE! JA! DORT! nein... Er wartete und wartete... Doch noch kam wenig. "Vielleicht...?" ~ wartete wieder, Und fühlte sich wie ein König. Dieses lange Warten Schien ihn nicht zu empören. Jetzt fing er an sich selbst Bei seinem Warten zu stören... Und... Er sprang... Ins Kalte... Feuer... Doch... Nichts... nichts! Nichts! NICHTS! So sagte er zu sich "Das Leben ist kurz, Das Warten ist lang." - Er merkte nicht Wie 3 Tode vergang'n! Und nun wartete er Und er wartete wieder. Da bemerkte er: Das Leben sei ihm lieber! Jetzt wartete er nicht, sah und er schaute. Es schien die Schwester der Sonne, Die an seine Gedanken glaubte. ...